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Geschichte Schwaighausen

Schwaighausen

an Schwaig- und Kohbach gelegen entstand zwischen 8. und 10. Jahrhundert aus einer vom Günztal aus gerodeten Weide-Schwaige. Es erscheint urkundlich zum ersten Mal 1315, als Konrad von Rothenstein dem Heiliggeistspital zu Memmingen einen Hof versetzte. Das Dorf war im Mittelalter Bestandteil der Herrschaft Eisenburg. Im Lauf der Zeit zersplitterte das Dorf an verschiedene Grundherren. Ende des 18. Jahrhunderts traten 10 Grundherren in Erscheinung. Laut einer Verkaufsurkunde aus dem 15. Jahrhundert bestand Schwaighausen damals aus drei Höfen und zwei Sölden.

Schwaighausen gehört zur Gemeinde und Pfarrei Holzgünz. Im Dorfzentrum steht die 1748 erbaute Kapelle St. Franz Xaver. Sehenswert sind der Rokokoaltar von 1752, das farbenfrohe Langhausdeckenbild, die Holzfigur des Hl. Sebastian und zwei kleine Halbfiguren aus dem frühen 16. Jahrhundert.

Die Gemeinde Holzgünz entstand am 01.05. 1978 durch die Zusammenlegung der Gemeinden Holzgünz und Schwaighausen. Die Gemeinde im Westen des Landkreises Unterallgäu hat ca. 1050 Einwohner und eine Fläche von 775 Hektar.

Die Gemeinde Holzgünz entstand am 0l .05.1978 durch die Zusammenlegung der Gemeinden Holzgünz und Schwaighausen. Die neugebildete Gemeinde im Westen des Landkreises zählt derzeit 1020 Einwohner und hat eine Gesamtfläche von 1209 ha. Die 775 ha landwirtschaftliche Fläche bestehen fest ausschließlich aus milchwirtschaftlich genutztem Grünland und Ackerbau. Holzgünz ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft und des Schulverbandes Memmingerberg.
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