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Agenda

„Agenda“ 

am Montag, 02.06.2003, fand im Pfarrheim von Holzgünz die Auftaktveranstaltung zum Agendaprozess der Gemeinde Holzgünz statt. Als Erstes möchte ich mich ganz herzlich dafür bedanken, dass sich so viele an diesem Abend die Zeit genommen haben, um sich für unsere Gemeinde einzusetzen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Das überstrapazierte Wort „Agenda“ wurde am Ende der Veranstaltung auf sehr kreative Art und Weise ersetzt. „Dorfplanungsinitiative“ wurde durch geschickte Abkürzung zu:           
 

„Do plan I“.

Doch bevor man so weit war, musste noch etwas Vorarbeit geleistet werden. Die Teilnehmer sammelten individuelle Vorstellungen über Wünschenswertes in unserer Gemeinde. Nach dem Ordnen dieser Wunschvorstellungen kristallisierten sich vier Arbeitskreise heraus, die auf der Rückseite dieses Papiers aufgeführt sind.

Als Nächstes wurden die Vorschläge geordnet. Die Zuordnung ergab dann die einzelnen Arbeitskreise. Manche Teilnehmer waren an mehreren Themen interessiert und trugen sich aus diesem Grund in mehrere Gruppen ein. Dies zeigt den noch Unentschlossenen, dass sie sich ohne eventuelle Verpflichtungen an der Arbeit beteiligen können, auch wenn sie nicht bei der Auftaktveranstaltung dabei waren.

Am Schluss wurde noch ein Leitbild für unsere Gemeinde entwickelt:

„Sozialverträgliches Wachstum unter Beibehaltung der dörflichen Struktur“

Dieses Leitbild soll bei allen Aktivitäten berücksichtigt werden. Das heißt, bevor ein Projekt in Angriff genommen wird, muss hinterfragt werden, ob das Projekt unserem Leitbild entspricht.

Sie sehen also, es ist etwas geschehen in unserer ersten Sitzung.

Jetzt wäre es natürlich schön, wenn sich noch mehr Bürger und Bürgerinnen aus unserer Gemeinde entschließen könnten, mitzumachen. Die Kommune und damit wir alle würden davon profitieren.

Wer also noch mitwirken will, soll sich bei den Personen melden, die auf der Namensliste auf der Rückseite dieses Schreibens ganz oben aufgeführt sind. Noch einmal, um Mut zu machen: es ist alles erst einmal völlig unverbindlich.

Noch ein kurzer Ausblick in die Zukunft:

Wir werden in geeigneten Abständen Treffen aller Mitwirkenden veranstalten, um die Ergebnisse zu besprechen und zusammenzuführen.

Also, noch einmal, herzlichen Dank für die Mitarbeit – und an alle noch nicht Entschlossenen: geben Sie sich einen Ruck und gestalten Sie mit an den Geschicken unserer Gemeinde.

 

Paul Nagler, Bgm.

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